Alles dreht sich um die Batterie.
Apropos: „Batterie“ oder „Akku“? Für das E-Auto gilt beides. Als „Batterie“ wird ein Energiespeicher bezeichnet. Kann dieser wieder aufgeladen werden, handelt es sich um einen Akku. Unterschieden wird zwischen Lithium-Ionen Batterie und der Lithium-Polymer Batterie. Den Vorteilen wie hoher Leistungsfähigkeit und Lebensdauer stehen Nachteile wie hohe Produktionskosten und aufwendiges Batteriemanagement gegenüber. Großen Fortschritt hat die Akku-Technologie gemacht. 2011 schafften E-Autos im Schnitt nur 150 Kilometer. Für 2021 liegt die Hochrechnung der IST-Reichweite bei 235 km, für 2022 bei 504 km.
Große Akkupakete sind schwer, teuer und verbrauchen viel Energie und Rohstoffe in der Produktion. Je höher die Energiedichte – also je mehr Wattstunden sich pro Kilogramm Akku speichern lassen –, desto höhere Reichweiten lassen sich pro Batterieladung erzielen. Im Schnitt wiegen sie rund 350 kg.
Die Lebensdauer des Akkus ist u.a. abhängig vom Ladevorgang. Empfohlen wird ein Akkustand zwischen 20% und 80%, eine Vollladung nach einer Tiefentladung ist nicht ratsam. Auch eine moderate Fahrweise fördert die Lebensdauer. Hitze oder große Kälte ebenso wie lange Standzeiten reduzieren die Batteriekapazität.
Die Akkus von Elektroautos, Hybriden und Plug-in Hybriden, die aus einer Vielzahl von miteinander verbundenen Zellen bestehen, gelten als sehr leistungsstabil. Dennoch bleibt das E-Auto fahrbereit, wenn gleich die Reichweite immer geringer wird. Am Ende des Lebenszyklus lässt sich der Akku mit einer Restkapazität von 70% bis 80% als Energiespeicher auch in anderen Bereichen – z.B. stationäre Hausversorgung, in Krankenhäusern oder der Industrie – weiterhin gut verwenden.
Rekuperation: Energiequelle in Hybrid- und e-Autos.
Beim Bremsen gewinnen Elektro- und Hybridautos Energie zurück (Rekuperation).

